Musikalische Safari in der Kulturhalle: Ponticelli-Konzert ein „tierischer“ Erfolg
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Studienkollegs St. Johann erlebten die Zuhörer mit dem renommierten Ponticelli Ensemble ein besonderes musikalisches Highlight. Unter dem Motto „Tierisch gut drauf!“ luden die acht Musikerinnen und Musiker zu einer klangvollen Reise ein, die das Publikum in der voll besetzten Kulturhalle begeisterte.
Das Programm bot eine beeindruckende Bandbreite, die von klassischer Eleganz bis zu modernen Rhythmen reichte. Für Gänsehaut-Momente sorgte Camille Saint-Saëns’ berühmter „Schwan“, der förmlich durch die Halle glitt. Einen humorvollen Kontrast bildete der beschwingte „Baby Elephant Walk“ von Henry Mancini, der zum Mitwippen anregte. Dass Musik auch gefährlich klingen kann, bewiesen die Musiker mit Ausflügen in die Sahara und in den Dschungel. Aber auch feurige spanische Rhythmen und große Filmmusik-Emotionen kamen nicht zu kurz.
Zusammengehalten wurde das Programm durch heitere Moderationen, die das Publikum mit auf den Weg durch einen Zoo nahmen.
Lebendige Tradition und ein besonderes Wiedersehen
Ein emotionaler Höhepunkt war das Zusammenspiel der Generationen: Das Ponticelli Ensemble, das vor 25 Jahren aus vier Schülern des Studienkollegs hervorging, stand gemeinsam mit dem aktuellen Streicherensemble auf der Bühne. Besonders bemerkenswert: Wie schon vor einem Vierteljahrhundert lag die Leitung des Schulorchesters in den bewährten Händen von Herrn Spindler. Dieses Miteinander von Ehemaligen und heutigen Schülern setzte ein starkes Zeichen für die lebendige Tradition in St. Johann.
Ein Abend für den guten Zweck
Das Konzert diente jedoch nicht nur dem musikalischen Genuss. Der Erlös kommt direkt dem Jubiläumsprojekt zur Neugestaltung des Pausenbereichs zugute, wofür Schulleiter Marc Grünbaum dem Ponticelli Ensemble von Herzen mit einigen tierischen Accessoires dankte.
Mit lang anhaltendem Applaus wurden die Musikerinnen und Musiker verabschiedet, die an diesem Abend eindrucksvoll unter Beweis gestellt hatten, dass sie nicht nur technisch brillant, sondern eben auch „tierisch gut drauf“ sind.